Allgemeine Geschäftsbedingungen
Jukom GmbH
Birkenweg 32
22395 Hamburg
I. Allgemeines
1. Geltungsbereich
Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Lieferungen und Leistungen die von der Jukom GmbH (im Folgenden: Verkäuferin) im Rahmen ihres Geschäftsbetriebs zugesagt bzw. ausgeführt werden. Die im Einzelfall zu erbringende Leistung richtet sich nach dem zu Grunde liegenden Vertrag.
Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten auch für alle zukünftigen Verträge zwischen Verkäuferin und Kunde. Werden diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen geändert gelten die geänderten Bedingungen für alle Verträge, die nach dem erstmaligen Zugang beim Kunden geschlossen werden.
2. Exklusivität
Die Verkäuferin führt sämtliche Lieferungen nur nach den folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen aus. Allgemeine Geschäftsbedingungen wie Liefer- oder Einkaufsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung. Dies gilt auch dann, wenn im Rahmen der Bestellung auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Kunden verwiesen wird und die Verkäuferin der Einbeziehung nicht ausdrücklich widerspricht.
II. Vertragsschluss, Vertragsgegenstand
1. Vertragspartner
Vertragspartner jeder Bestellung ist die
Jukom GmbH
Birkenweg 32
22395 Hamburg
Tel.: 04101 / 835 510
info@jukom.eu
Vertretungsberechtigter Geschäftsführer:
Philip Kullmann
Handelsregister: HRB: 114748 Amtsgericht Hamburg
2. Bestellung
Die Darstellung der Produkte im Online-Shop stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern einen unverbindlichen Online-Katalog dar. Durch Anklicken des Buttons „Jetzt kaufen“ geben Sie eine verbindliche Bestellung der im Warenkorb enthaltenen Waren ab. Die Bestätigung des Eingangs Ihrer Bestellung erfolgt zusammen mit der Annahme der Bestellung unmittelbar nach dem Absenden durch automatisierte E- Mail. Mit dieser E-Mail-Bestätigung ist der Kaufvertrag zustande gekommen.
Wir speichern den Vertragstext und senden Ihnen die Bestelldaten per E-Mail zu. Vergangene Bestellungen können Sie in Ihrem Kundenkonto einsehen.
3. Widerrufsrecht
Verbrauchern steht im Falle einer Bestellung unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln (§ 312 Abs. 2 BGB) ein Recht zum Widerruf ihrer Bestellung zu.
WIDERRUFSRECHT
Widerrufsrecht
Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen in Textform (z.B. Brief, Fax, EMail) oder - wenn Ihnen die Sache vor Fristablauf überlassen wird - auch durch Rücksendung der Sache widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Eingang der Ware beim Empfänger (bei der wiederkehrenden Lieferung gleichartiger Waren nicht vor Eingang der ersten Teillieferung) und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß Artikel 246 § 2 in Verbindung mit § 1 Absatz 1 und 2 EGBGB sowie unserer Pflichten gemäß § 312g Absatz 1 Satz 1 BGB in Verbindung mit Artikel 246 § 3 EGBGB. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs oder der Sache. Der Widerruf ist zu richten an:
Jukom GmbH
Birkenweg 32
22395 Hamburg
info@jukom.eu
Widerrufsfolgen
Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z.B. Zinsen) herauszugeben. Können Sie uns die empfangene Leistung sowie Nutzungen (z.B. Gebrauchsvorteile) nicht oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren beziehungsweise herausgeben, müssen Sie uns insoweit Wertersatz leisten. Für die Verschlechterung der Sache und für gezogene Nutzungen müssen Sie Wertersatz nur leisten, soweit die Nutzungen oder die Verschlechterung auf einen Umgang mit der Sache zurückzuführen ist, der über die Prüfung der Eigenschaften und der Funktionsweise hinausgeht. Unter "Prüfung der Eigenschaften und der Funktionsweise" versteht man das Testen und Ausprobieren der jeweiligen Ware, wie es etwa im Ladengeschäft möglich und üblich ist. Paketversandfähige Sachen sind auf unsere Gefahr zurückzusenden. Sie haben die regelmäßigen Kosten der Rücksendung zu tragen, wenn die gelieferte Ware der bestellten entspricht und wenn der Preis der zurückzusendenden Sache einen Betrag von 40 Euro nicht übersteigt oder wenn Sie bei einem höheren Preis der Sache zum Zeitpunkt des Widerrufs noch nicht die Gegenleistung oder eine vertraglich vereinbarte Teilzahlung erbracht haben. Andernfalls ist die Rücksendung für Sie kostenfrei. Nicht paketversandfähige Sachen werden bei Ihnen abgeholt. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für Sie mit der Absendung Ihrer Widerrufserklärung oder der Sache, für uns mit deren Empfang.
Finanzierte Geschäfte
Wenn Sie diesen Vertrag durch ein Darlehen finanzieren und ihn später widerrufen, sind Sie auch an den Darlehensvertrag nicht mehr gebunden, sofern beide Verträge eine wirtschaftliche Einheit bilden. Dies ist insbesondere dann anzunehmen, wenn wir gleichzeitig Ihr Darlehensgeber sind oder wenn sich Ihr Darlehensgeber im Hinblick auf die Finanzierung unserer Mitwirkung bedient. Wenn uns das Darlehen bei Wirksamwerden des Widerrufs oder bei der Rückgabe der Ware bereits zugeflossen ist, tritt Ihr Darlehensgeber im Verhältnis zu Ihnen hinsichtlich der Rechtsfolgen des Widerrufs oder der Rückgabe in unsere Rechte und Pflichten aus dem finanzierten Vertrag ein. Letzteres gilt nicht, wenn der vorliegende Vertrag dem Erwerb von Finanzinstrumenten (z.B. von Wertpapieren, Devisen oder Derivaten) zum Gegenstand hat. Wollen Sie eine vertragliche Bindung so weitgehend wie möglich vermeiden, machen Sie von Ihrem Widerrufsrecht Gebrauch und widerrufen Sie zudem den Darlehensvertrag, wenn Ihnen auch dafür ein Widerrufsrecht zusteht.
Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Fernabsatzverträgen
- zur Lieferung von Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt werden oder
- eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind oder
- die auf Grund ihrer Beschaffenheit nicht für eine Rücksendung geeignet sind oder
- schnell verderben können oder
- deren Verfalldatum überschritten würde,
- zur Lieferung von Audio- oder Videoaufzeichnungen oder von Software, sofern die gelieferten Datenträger vom Verbraucher entsiegelt worden sind oder
- zur Lieferung von Zeitungen, Zeitschriften und Illustrierten, es sei denn, dass der Verbraucher seine Vertragserklärung telefonisch abgegeben hat.
ENDE DER WIDERRUFSBELEHRUNG
4. Kostentragungsvereinbarung
Machen Sie von Ihrem Widerrufsrecht Gebrauch, haben Sie die regelmäßigen Kosten der Rücksendung zu tragen, wenn die gelieferte Ware der bestellten entspricht und wenn der Preis der zurückzusendenden Sache einen Betrag von 40 Euro nicht übersteigt oder wenn Sie bei einem höheren Preis der Sache zum Zeitpunkt des Widerrufs noch nicht die Gegenleistung oder eine vertraglich vereinbarte Teilzahlung erbracht haben. Anderenfalls ist die Rücksendung für Sie kostenfrei.
III. Preise/Zahlung
1. Preise
Die im Online-Shop ausgewiesenen Preise verstehen sich inklusive Umsatzsteuer zuzüglich Versandkosten (Transport und Verpackung).
2. Versandkosten
Die Versandkosten sind von der jeweilig zu liefernden Ware abhängig und werden sowohl im Warenkorb als auch in der Bestellbestätigung gesondert ausgewiesen. Bei Bestellung im Online-Shop werden die Versandkosten zudem vor Auslösung des Bestellvorgangs gesondert ausgewiesen. Bei Bestellung auf anderem Wege können die Versandkosten vorab unter info@meingartenversand.de.
erfragt werden.
3. Fälligkeit/Verzug
Sofern die Parteien keine andere Vereinbarung getroffen haben, ist der Kaufpreis mit Lieferung und Übergabe der Rechnung sofort fällig. Im Falle eines Zahlungsverzuges des Kunden gelten die gesetzlichen Vorschriften.
4. Zahlungsmodalitäten
Die Zahlung kann wahlweise durch Vorkasse, Sofortüberweisung, Lastschrift, Kreditkarte oder PayPal bewirkt werden. Bei Zahlung per Lastschrift oder per Kreditkarte erfolgt die Belastung Ihres Kontos sofort nach Abschluss der Bestellung.
IV. Versand- und Lieferbedingungen
1. Versand
Der Versand erfolgt bis 31 kg durch Paketversand. Schwerere Waren und Sperrgut werden im Wege des Transportversandes versandt. Ein Versand schwerer Waren und Sperrguts an Packstationen, Postfächer oder postlagernd nur nach vorheriger Absprache möglich.
Die Verkäuferin ist zu Teillieferungen berechtigt, sofern diese für den Kunden nicht unzumutbar sind oder Teillieferungen durch die Beschaffenheit der bestellten Ware ausgeschlossen sind.
2. Gefahrübergang
Die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung geht mit Übergabe der gekauften Waren am Lieferort auf den Kunden über. Im Falle des Versendungskaufes geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung mit Auslieferung der Ware an den Spediteur, Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt auf den Kunden über, sofern dieser nicht Verbraucher ist.
3. Lieferzeit
Lieferverzögerungen auf Grund von höherer Gewalt, hoheitlicher Eingriffe, Katastrophen, Krieg, Aufruhr, Streik in eigenen oder Zulieferbetrieben, Streik in Auslieferungsbetrieben oder Transportbetrieben hat die Verkäuferin nicht zu vertreten. Dies gilt sowohl für das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland, als auch für die Gebiete anderer Staaten, sofern die Verkäuferin aus diesen bzw. durch diese hindurch die zur Ausführung des Vertrages erforderlichen Waren bezieht. Die Verkäuferin hat die verspätete Lieferung von Zulieferbetrieben und der Personen, der sie sich zur Erfüllung ihrer vertraglichen Verpflichtungen bedient nur bei Vorliegen von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit zu vertreten. Die Geltendmachung eines Verzugsschadens ist ausgeschlossen.
4. Lieferort
Die Lieferung erfolgt im Falle des Paketversands frei Haus, im Falle des Transportversands frei Bordsteinkante. Im Falle des Transportversands kann eine Lieferung auf das Grundstück des Kunden unverbindlich vereinbart werden. In diesem Fall ist der Kunde verpflichtet, die Anlieferung durch LKW zu ermöglichen. Kommt der Kunde dieser Verpflichtung nicht nach, ist ein Verzugseintritt auf Seiten der Verkäuferin ausgeschlossen und die Verkäuferin ist nur zur Lieferung frei Bordsteinkante verpflichtet.
5. Schadenersatz
Entstehen der Verkäuferin durch Nichteinhaltung von abgestimmten Lieferterminen oder Nichtermöglichung der Anlieferung durch den Kunden Schäden bzw. Mehrkosten (z.B. wiederholte Anlieferung, Personalvorhaltung, schuldhaft falsch angegebenen Personen- oder Adressdaten etc.), die einseitig der Kunde zu vertreten hat, ist der Auftraggeber zum Ersatz des Schadens verpflichtet.
V. Gewährleistung
1. Mängelgewährleistung
Die Verkäuferin haftet für alle Mängel, die der verkauften Sache zum Zeitpunkt des Gefahrübergangs anhaften. Geringfügige Maßabweichungen oder Farb-, Struktur- bzw. Maserungsabweichungen, die auf die Naturprodukteigenschaft des Holzes zurückzuführen sind, stellen keine Mängel dar.
Mängelansprüche für Mängel, die durch nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch der Ware oder nicht fachmännisch ausgeführte Montage oder Lagerung der gelieferten Waren durch den Kunden entstehen, sind ausgeschlossen.
Ist der Kunde Unternehmer oder Kaufmann im Sinne des bürgerlichen Rechts, ist er bei Vorliegen eines Mangels auf sein Recht auf Nacherfüllung (wahlweise Nachlieferung oder Nachbesserung) beschränkt. Schlägt die Nacherfüllung fehl kann der Kunde den Kaufpreis mindern oder vom Vertrag zurücktreten.
2. Mängelanzeige
Ist der Kunde Unternehmer müssen der Verkäuferin offensichtliche Mängel binnen einer Frist von 14 Kalendertagen angezeigt werden. Nach Ablauf dieser Frist ist die Geltendmachung von Gewährleistungsansprüchen wegen offensichtlicher Mängel ausgeschlossen, es sei denn, dass die Verkäuferin den Mangel arglistig verschwiegen oder eine Beschaffenheitsgarantie übernommen hat. Ist der Kunde Kaufmann im handelsrechtlichen Sinne gelten die §§ 377, 378 HGB.
3. Gewährleistungsfrist
Die Gewährleistungsfrist beträgt 2 Jahre. Ist der Kunde Unternehmer oder Kaufmann im Sinne der bürgerlich- bzw. handelsrechtlichen Vorschriften beträgt die Gewährleistungsfrist ein Jahr, soweit es sich bei der verkauften Sache nicht um ein Bauwerk handelt.
4. Schadenersatz
Schadenersatzansprüche für die Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit sind ausgeschlossen, sofern die Verletzung nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit der Verkäuferin oder ihrer Erfüllungsgehilfen beruht.
VI. Eigentumsvorbehalt
1. Eigentumsvorbehalt
Bis zur vollständigen Bezahlung bleiben alle gelieferten Waren Eigentum der Verkäuferin.
2. Sorgfaltspflicht
Der Kunde ist verpflichtet, gelieferte Waren, sofern es sich nicht um verbrauchbare Substanzen handelt, bis zur vollständigen Bezahlung pfleglich zu behandeln.
3. Regelungen bei Unternehmern
Ist der Kunde kein Verbraucher ist die Verkäuferin im Falle des Eintritts eines Zahlungsverzuges berechtigt, die gelieferten Waren ohne Fristsetzung heraus zu verlangen. Eine Rücktrittserklärung ist in dem Herausgabeverlangen ohne weitere Erklärung nicht enthalten.
Wird eine Verarbeitung oder Umbildung der gelieferten Ware vorgenommen, gilt die Verkäuferin als Herstellerin. Werden gelieferte Waren mit Sachen des Kunden oder Dritter untrennbar vermischt oder verbunden wird die Verkäuferin im Verhältnis zum Anteil der ihr gehörenden Waren Miteigentümerin an der Gesamtsache.
Der Kunde ist berechtigt gelieferte Waren im ordentlichen Geschäftsgang an Dritte weiter zu veräußern. Veräußerungen hat der Kunde der Verkäuferin unverzüglich anzuzeigen. Die im Zuge der Veräußerung entstehende Forderung tritt der Kunde mit der Veräußerung bis zur Höhe des offenen Rechnungsbetrages zu Gunsten der Verkäuferin an die Verkäuferin ab. Die Verkäuferin ist im Falle des Zahlungsverzuges des Kunden berechtigt, die Forderung gegenüber dem Dritten einzuziehen.
VII. Sonstiges
1. Erfüllungsort/Gerichtsstand
Ist der Käufer Unternehmer oder hat er keinen Gerichtsstand in Hamburg richten sich Erfüllungsort und Gerichtsstand nach dem Sitz der Verkäuferin. Im Übrigen gelten die entsprechenden bürgerlich-rechtlichen und zivilprozessualen Vorschriften.
2. Aufrechnung/Zurückbehaltung
Ein Recht zur Aufrechnung oder die Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts steht dem Kunden nur dann zu, wenn die Hauptforderung unbestritten ist oder rechtskräftig festgestellt wurde.
3. Salvatorische Klausel
Sollte eine Bestimmung dieser ABG unwirksam sein oder werden bleiben die anderen Bestimmungen hiervon unberührt. Eine unwirksame Bestimmung ist durch Vereinbarung der Parteien durch eine wirksame Bestimmung zu ersetzen, die den wirtschaftlichen Interessen der Parteien an der unwirksamen Bestimmung am ehesten entspricht.
4. Anwendbares Recht
Für das zu Grunde liegende Vertragsverhältnis ist nur das Recht der Bundesrepublik Deutschland mit Ausnahme des UN-Kaufrechts anwendbar.

