So planen Sie Ihren Sichtschutzzaun in 5 Schritten

Beim Entspannen, Spielen mit den Kindern oder Grillen will niemand auf dem Präsentierteller sitzen. Deshalb gibt es Sichtschutzzäune! Sie machen Gärten zu Rückzugsorten, besonders in dicht bebauten Wohngebieten. Zudem beugen sie Konflikten mit Nachbarn vor und verbessern das Miteinander. Weitere Pluspunkte: Sichtschutzzäune setzen gestalterische Akzente und halten Wind und Lärm ab.
Klassische Gründe für einen Sichtschutzzaun:
- Wunsch nach Abgrenzung: Sie möchten sich im Garten unbeobachtet fühlen und die Aufenthaltsqualität steigern.
- Nachbarn: Ein Sichtschutz fördert gute Nachbarschaftsverhältnisse und beugt Ärger vor.
- Hecke ersetzen: Eine alte Hecke bietet nicht mehr genug Sichtschutz oder verursacht zu viel Pflegeaufwand.
- Familienzuwachs: Wer Kinder oder Haustiere hat, braucht eine sichere Einfriedung.
Also, wenn Sie den Garten ungestört genießen und Konflikte mit der Umgebung vermeiden möchten, ist ein Sichtschutzzaun von meingartenversand.de optimal.
Um Ihnen den Kauf so einfach wie möglich zu machen, haben wir 5 Punkte zusammengefasst, auf die es bei der Planung wirklich ankommt.

Erst reden, dann bauen: Das eigene Reich endet dort, wo der Zaun zum Nachbarn steht. Über die Art und Höhe der Einfriedung kommt es oft zu Streit. Weil es in Deutschland keine einheitlichen Regelungen gibt, sind die kommunalen Bauvorschriften maßgeblich. Ergänzend gelten die Nachbarrechtsgesetze der Bundesländer und das BGB. Eines gilt jedoch überall: Frühzeitige und offene Kommunikation vermeidet Ärger. Wer rechtzeitig das Gespräch mit Nachbarn sucht, Abstände prüft und Absprachen schriftlich festhält, beugt Konflikten vor.
Schritt 1: Höhe und Verlauf festlegen
Welche Zaunhöhe ist ideal? Für Vorgärten genügen meist 80 bis 120 cm, für Sichtschutz sind 180 cm perfekt, bei Hunden im Garten dürfen es gerne 140 bis 160 cm sein. Maßgeblich sind der Zweck, die Topografie und regionale Bauvorschriften.
✅ 180 cm hohe Sichtschutzelemente sind Standard
Ein klassischer Sichtschutzzaun ist 180 cm hoch. Dazu passen gängige Elementmaße wie 180 x 180 cm und 180 x 90 cm (H x B). Die Standardhöhe hat einen guten Grund: Sie schützt die Privatsphäre von durchschnittlich großen Menschen sowohl im Sitzen als auch Stehen.
Typische Einsatzbereiche für Sichtschutzzäune:
- Zur Abschirmung von Terrassen, Balkonen und Freisitzen.
- An Grundstücksgrenzen mit Straße oder Gehweg.
- Zwischen eng stehenden Wohnhäusern.
- Für Pergolen, Grillplätze oder Lounge-Ecken.
- Zur Verdeckung von Müllplätzen oder Lagerbereichen.
Zaunhöhe: Sie ist abhängig von Funktion, Standort und Landesrecht. Bis 120 cm sind Zäune meistens genehmigungsfrei. Alles darüber kann genehmigungspflichtig sein oder die Zustimmung des Nachbarn erfordern. Da die Regeln je nach Gemeinde und Bundesland variieren, empfiehlt sich ein Blick in den Bebauungsplan oder das Nachbarrechtsgesetz. Hier steht geschrieben, welche Maximalhöhen ortsüblich sind und wann eine Genehmigung nötig wird.
Übrigens muss der Sichtschutz nicht überall gleich hoch sein. Planen Sie in Zonen – der Zaun sollte vor allem dort Blicke zuverlässig abschirmen sein, wo Sie sich draußen hauptsächlich aufhalten. Anderswo kann er niedriger sein. Das spart Material und lässt den Garten luftiger wirken.

✅ Maßstabsgerechte Skizze des Zaunverlaufs
Eine gründliche Vorbereitung ist die halbe Miete. Um Fehlkäufe zu vermeiden, ist eine maßstäbliche Skizze essentiell. Wo soll der Zaun verlaufen, welche Höhe wird er haben? Zeichnen Sie Ecken, Toren und Gefälle ein, außerdem Wege, Pflanzen und Sichtachsen zu den Nachbarn. Das erleichtert die Planung ungemein.
Idealerweise markieren Sie den Zaunverlauf einmal im Gelände mit Pflöcken und gespannter Schnur. So lässt sich kontrollieren, ob Ihre Skizze korrekt ist. Prüfen Sie Grenzverläufe anhand des amtlichen Lageplans. Eine genaue Vermessung verhindert spätere Konflikte mit Nachbarn und Behörden. (Was beim Sichtschutzzaun erlaubt ist, erfahren Sie hier.)
Das Abstecken dauert nur 15 Minuten und verhindert teure Korrekturen wie ein Tor, das nicht sauber öffnet, unnötigen Verschnitt oder einen Verlauf, der Sondermaße erzwingt (Sonderwünsche kosten extra).
Grundstücksgrenze: Wird beim Zaunbau ein Mindestabstand von 50 cm zum Nachbargrundstück eingehalten, ist in vielen Gemeinden keine Zustimmung des Nachbarn erforderlich. Unterschreiten Sie den Mindestabstand oder bauen direkt auf der Grenze, handelt es sich um eine Grenzbebauung. Sie erfordert die ausdrückliche Zustimmung des Nachbarn (bei Mietobjekten des Eigentümers), da er Mitbesitzer der Anlage wird!
Sichtschutzzaun Komplettsets mit Zaunelementen
Schritt 2: Das Material auswählen
Die Auswahl an Materialien ist groß: Sichtschutzzäune gibt es aus Holz, WPC, Kunststoff, Glas, Aluminium, Stahl oder Naturmaterialien wie Haselnuss, Weide und Bambus. Die Materialwahl bestimmt die Optik, Funktionalität, Haltbarkeit und Kosten. Mit anderen Worten hat jedes Material hat seine Stärken. Die stellen wir Ihnen hier vor.
✅ Holz. Der Klassiker mit natürlichem Charme

Holz ist als Zaunmaterial sehr beliebt. Es wirkt warm, einladend und vermittelt eine natürliche Harmonie zwischen Architektur und Garten. Zudem bietet Holz eine enorme Bandbreite an Gestaltungs- und Einsatzmöglichkeiten. Aber Holz ist nicht gleich Holz. Die Qualität und Lebensdauer der Zäune hängen stark von der Holzart ab.
Im Zaunbau kommen vor allem heimische Nadelhölzer zum Einsatz, allen voran Kiefer und Fichte. Sie sind preisgünstig, gut verfügbar und lassen sich leicht verarbeiten. Um ihre Haltbarkeit zu erhöhen, werden sie werkseitig meist kesseldruckimprägniert. So sind sie widerstandsfähiger gegen Moderfäule, Pilzbefall und Insektenfraß. Dennoch brauchen auch druckimprägnierte Hölzer regelmäßige Pflege mit Lasuren oder Holzölen, um vor Feuchtigkeit und UV-Strahlen geschützt zu bleiben.
Wer es langlebiger und optisch hochwertiger möchte, greift zu Harthölzern wie Lärche, Douglasie, Eiche oder Robinie. Ihre dichte Struktur und spezielle Inhaltsstoffe bieten einen natürlichen Schutz gegen Schimmelpilze und Fäulnis. Die Hölzer sind besonders widerstandsfähig, zeichnen sich durch eine markante Maserung aus und entwickeln im Laufe der Jahre eine silbergraue Patina, die als gestalterisches Element geschätzt wird. Soll der warme Originalfarbton erhalten bleiben, empfiehlt sich gelegentliches Nachbehandeln.
✓ Für wen sind Holzzäune die beste Wahl? Für Gartenbesitzer, die Wert auf eine warme, natürliche Ausstrahlung legen und flexible Gestaltungsspielräume schätzen. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft, Zeit und Geld in Pflegemaßnahmen zu investieren.
► Hier finden Sie unsere Holz Sichtschutzzäune.
✅ Weide und Haselnuss. Für den rustikalen Sichtschutz

Wer es gerne naturnah mag und die Kosten im Blick halten möchte, setzt auf Naturzäune aus geflochtener Weide oder Haselnuss. Sie schützen die Privatsphäre und passen optimal zu begrünten Arealen. Die handverarbeiteten Flechtelemente gibt es rahmenlos, mit Seitenrahmen und vollständig eingerahmt. Der sicherste Stand gelingt mit einem Komplettrahmen. Meist ist er aus Kiefernholz. Je nach Modell werden die Ruten mit Edelstahlschrauben, Krampen oder Nägeln befestigt.
Naturzäune stellen eine dekorative, wirtschaftliche und vielseitige Alternative zu Holzzäunen dar. Sie eignen sich zur Umzäunung von Terrassen, als dekorativer Abschluss einer Pergola, zur Verkleidung unschöner Bereiche oder als Rankhilfe für Kletterpflanzen. Niedrige, rahmenlose Elemente können auch als Gartenzaun dienen, zum Beispiel im Bauerngarten. Ihr rustikaler Charme macht sie gerade in naturnah gestalteten Außenbereichen zum Blickfang.
✓ Für wen sind Weiden- und Haselnusszäune die beste Wahl? Für alle, die im Garten eine naturnahe Optik mit dekorativer Wohlfühlatmosphäre schätzen und bei der Zaunmontage die Kosten geringhalten möchten.
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✅ WPC und BPC: Liegen im Trend

WPC (Wood Plastic Composite) und BPC (Bamboo Plastic Composites) sind moderne Verbundwerkstoffe. Sie vereinen die natürliche Optik von Holz bzw. Bambus mit der Pflegeleichtigkeit und Beständigkeit von Kunststoff.
Zäune aus WPC und BPC sind langlebig, wasserabweisend, wetterfest und resistent gegen Pilze, Insekten und Verrottung. Die Haltbarkeit steigt mit dem Kunststoffanteil. WPC und BPC benötigen nur minimale Pflege, gelegentliches Reinigen genügt. Aufgrund des organischen Anteils können mit der Zeit leichte Farbnuancen auftreten, die dem Material einen authentischen Charakter verleihen.
Besonders haltbar sind Modelle mit co-extrudierten Profilen. Die Co-Extrusion ist eine exklusive Produktionsmethode. Was sie auszeichnet: Die Zaunbretter besitzen nicht „nur“ einen Kern aus WPC oder BPC, sondern zusätzlich einen Kunststoffmantel mit fühlbarer Maserung.
✓ Für wen sind Zäune aus WPC und BPC die beste Wahl? Für Gartenbesitzer, die eine moderne, langlebige und wartungsfreie Lösung mit großen Gestaltungsfreiheiten suchen. Sie verbinden einen natürlichen Look mit den Vorteilen von Kunststoff und bleiben über Jahre formschön und stabil.
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Tipp: Gabionen bieten Sicht-, Wind- und Lärmschutz. Dabei lassen sie sich flexibel in Höhe und Breite anpassen. Als Terrassenabtrennung, Einfriedung oder Lärmschutzwand sind Gabionen eine moderne Alternative zu Mauern. Ihr Schallschutz übertrifft oft den von Betonzäunen. Gabionen wirken massiv und dennoch offen, können bepflanzt oder dekorativ kombiniert werden, etwa mit Pflanzen oder Holzelementen. Je nach Füllmaterial entstehen unterschiedliche Wirkungen, von rustikal bis puristisch. Hier finden Sie unsere Gabionen.
✅ Kunststoff – pflegeleicht, langlebig und vielseitig

„Nie wieder streichen!“, so lautet die Devise bei Kunststoffzäunen. Diese sind extrem pflegeleicht, gelegentliches Abwischen mit Wasser und milder Seifenlauge reicht, um sie in Schuss zu halten. Auch in Sachen Haltbarkeit überzeugen sie auf ganzer Linie! Hart-PVC, besser bekannt als Fensterkunststoff, ist witterungsbeständig, formstabil und unempfindlich gegen Feuchtigkeit. Selbst intensive Sonneneinstrahlung bleicht die Farben nicht aus. Darauf ist bei unserem Sortiment eine „10 Jahre UV-Garantie“ üblich. Die Lebensdauer der Zäune ist mit der Dauerhaftigkeit von Fenstern vergleichbar; üblicherweise beträgt sie rund 30 Jahre.
Das Angebot reicht von günstigen Elementen im Standardmaß 180 x 180 cm sowie Feldern mit Schrägen oder Rankgittern über anpassbare Stecksysteme bis hin zu maßgefertigten Lösungen. Farblich haben Sie freie Wahl: Neben klassischem Weiß sind kräftige RAL-Farben erhältlich. Ebenso täuschend echte Holzdekore wie Golden Oak, Nussbaum oder Mahagoni. Es besteht die Möglichkeit, für Füllung, Rahmen und Pfosten unterschiedliche Farben zu wählen und so die Zaungestaltung perfekt an persönliche Vorstellungen anzupassen.
✓ Für wen sind Kunststoffzäune die beste Wahl? Für Gartenbesitzer, die eine pflegeleichte, wetterbeständige und optisch ansprechende Lösung suchen. Sie sind praktisch, langlebig und setzen Akzente – ganz ohne Streichen.
► Hier finden Sie unsere Kunststoff Sichtschutzzäune.
✅ Glas. Der Alleskönner für stilvolle Zaunanlagen

Glaszäune empfehlen sich, wenn Ästhetik und Funktionalität im Vordergrund stehen. Sie verbinden Lichtdurchlässigkeit mit Windschutz, sind witterungsbeständig und pflegeleicht, und bleiben über Jahre optisch unverändert. Dank ihres zeitlosen Designs passen sie zu jedem Stil. Sei es als Raumteiler, Abtrennung oder Umzäunung, Glaszäune kommen in Gärten, auf Terrassen oder in Wellnesszonen perfekt zur Geltung.
Gefertigt aus bewährtem Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG), überzeugen Glaszaunelemente durch eine deutlich höhere Stoß- und Schlagfestigkeit als gewöhnliches Glas. Zudem toleriert ESG große Temperaturschwankungen. Im Bruchfall zerkrümelt ESG in viele kleine, nicht scharfkantige Stücke. Deshalb eignet sich ESG bedenkenlos für Glaszäune.
Wir führen Glaszaunelemente von durchsichtig über satiniert bis hin zu individuellen Motiven in unterschiedlichen Transparenzgraden, Farben und Dekoren. Es lassen sich sowohl offene als auch blickdichte Lösungen realisieren. Die Montage ist vergleichsweise einfach, mit passendem Zubehör können Sie den Aufbau in Innen- und Außenbereichen ohne professionelle Hilfe in Eigenregie umsetzen.
✓ Für wen sind Glaszäune die beste Wahl? Für alle, die eine offene, einladende Optik mit Privatsphäre verbinden möchten. Obwohl lichtdurchlässig, schützen Glaszäune – je nach Durchsichtgrad – zuverlässig vor Blicken. Ideal für stilvolle Terrassen und moderne Gartenkonzepte.
► Hier finden Sie unsere Glaszäune.
✅ Aluminium: Kombiniert Langlebigkeit und Eleganz

Aluminium zählt im Zaunbau zu den dauerhaftesten Materialien. Das Leichtmetall ist wetterfest, rostbeständig und extrem lange haltbar. Die technischen Vorteile verbinden sich mit einem zeitlos-repräsentativen Erscheinungsbild, das hervorragend zu modernen Gärten, urbanen Wohnkonzepten und architektonisch klaren Anlagen passt. Für Langlebigkeit und Eleganz müssen Sie zwar tiefer in die Tasche greifen, doch dafür belohnen Aluminiumzäune mit einem exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis.
Seine glatte, geschlossene Oberfläche erhält Aluminium durch eine witterungsbeständige und farbstabile Pulverbeschichtung. Sie sorgt für eine gleichmäßige Optik, beispielsweise in Weiß, Moosgrün oder Anthrazit. Alle RAL-Töne sind möglich. Auch nach vielen Jahren sehen Aluminiumzäune neuwertig aus, ohne dass Imprägnierungen oder aufwendige Pflege nötig wären.
✓ Für wen sind Aluminiumzäune die beste Wahl? Für Gartenbesitzer, die Wert auf ein nobles Erscheinungsbild legen. Aluminiumzäune vereinen Eleganz mit technischer Perfektion und sind ideal, wenn Design und Beständigkeit im Vordergrund stehen.
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Material clever wählen:: Beim Material zählt nicht nur der Anschaffungspreis, sondern auch die Lebensdauer. Holz ist günstig, benötigt aber Pflege, was Folgekosten verursacht. Wartungsfreie Materialien wie WPC oder Aluminium sind in der Anschaffung teurer, langfristig jedoch meist die wirtschaftlichere Wahl. Kombinieren Sie unterschiedliche Zauntypen: Preisintensive Sichtschutzelemente nur dort einsetzen, wo Privatsphäre zählt, ansonsten offene oder niedrige Elemente. So sparen Sie Material und Kosten.
Schritt 3: Für eine Bauweise entscheiden
Für Sichtschutzzäune gibt es zwei wesentliche Bauweisen.
✓ Am weitesten verbreitet sind Zaunelemente aus vorgefertigten Riegel- und Rahmenkonstruktionen. Sie sind in großer Auswahl erhältlich und ideal für alle, die schnell und unkompliziert zum Ergebnis kommen wollen.
✓ Stark im Kommen sind Steckzäune mit genuteten Pfosten und Lamellen als Füllung für den Sichtschutz. Sie punkten durch individuelle Anpassbarkeit: Steckzäune bieten viele Freiheiten bei Höhe, Breite und Gestaltung. Ideal für maßgeschneiderte Lösungen.
Jede Ausführung hat ihre Stärken und stellt spezifische Anforderungen an die Montage.

✅ Zaunelemente. Einfach und praktisch
Vorgefertigte Elemente sind für Sichtschutzzäune klassisch. Typisch ist der Aufbau aus Latten oder Füllprofilen, die mit Riegeln und gegebenenfalls Einfassungen zu stabilen Gebilden verbunden sind.
Vorteile von vorgefertigten Riegel- und Rahmenkonstruktionen:
- Unkomplizierte und rasche Montage: Da die Zaunelemente schon vormontiert sind, verkürzt sich die Bauzeit erheblich. Der Aufbau beschränkt sich grob aufs Setzen der Pfosten und die Fixierung der Felder.
- Flexible Befestigung: Zaunelemente lassen sich mit geeignetem Zubehör auch an Fassaden, Mauern und Sockeln fixieren.
- Große Auswahl, für jeden Bedarf: Es sind alle Zauntypen, Materialien und Ausführungen verfügbar. Die Zaunelemente können auch solo verwendet werden, beispielsweise als Sicht- und Windschutz auf der Terrasse.
► Zu beachten: Nachteile zeigen sich auf unebenem Gelände. Hier entstehen bei den starren Elementen schnell Lücken, Anpassungen sind nur stufenweise und eingeschränkt möglich. Für die Fixierung der Felder an den Pfosten sind häufig bestimmte Elementhalter erforderlich. Die Installation erfordert in der Regel Bohrarbeiten. Dafür sind handwerkliches Geschick und ein exaktes Vorgehen nötig.
✅ Steckzäune. Flexibel und individuell
Steckzäune basieren auf einzelnen Einsätzen – gewöhnlich Lamellen mit Nut-Feder-Verbindung –, die von oben in genutete Pfosten oder Führungsschienen geschoben werden. So wächst das Zaunfeld Stück für Stück in die Höhe, ohne sichtbare Befestigungspunkte.
Das macht die Konstruktion besonders flexibel: Sie können selbst entscheiden, wie hoch Ihr Zaun werden soll und welches Füllmuster entsteht. Mit dem richtigen Werkzeug lassen sich Lamellen auch kürzen. Somit ist die Elementbreite ebenfalls variabel anpassbar. Typische Materialien sind WPC, BPC, HPL, Aluminium und Kunststoff.
Vorteile von Steckzäunen:
- Optimal für maßgeschneiderte Lösungen: Sie können die Höhe und Breite selbst bestimmen. Mit Glas- oder Blecheinsätzen und verschiedenfarbigen Lamellen ist eine ganz persönliche Gestaltung möglich.
- Anpassbar an das Gelände: Leichte Steigungen und Gefälle lassen sich ausgleichen.
- Reparatur: Im Schadensfall ist der Austausch einzelner Bretter möglich.
- Homogene Optik: Pfosten und Lamellen bilden eine geschlossene Einheit.
► Zu beachten: Für Steckzäune sind exakt gesetzte Pfosten mit passgenauen Nuten zentral. Die Qualität der Verbindung hängt stark von der Verankerung und Verarbeitung der Pfosten ab. Da jede Lamelle einzeln eingesetzt wird, ist die Montage zeitintensiver. Zudem erfordern viele Modelle spezielles Zubehör wie Leisten oder Abstandhalter. Die geschlossene Bauweise eignet sich ideal für wind- und blickdichte Sichtschutzelemente.
Zaunplaner: Mit unserem intuitiv bedienbaren Zaunplaner konfigurieren Sie Ihren Traumzaun einfach, anschaulich und schnell per Drag & Drop. Der Preis für die benötigten Elemente, Pfosten, Tore und das Zubehör wird automatisch berechnet. Sie sehen sofort, welche Varianten in Ihr Budget passen. Mit einem Klick legen Sie die Auswahl in den Warenkorb. Hier werden mögliche Rabatte und Vergünstigungen sowie die Versandkosten aufgeführt. Die Bestellsumme gibt an, was die Anlage kosten würde. Natürlich ist die Nutzung unverbindlich.
Sichtschutzzäune aus Holz, WPC und BPC für Sie
Schritt 4: Montagezubehör bestimmen
Zäune brauchen einen festen Halt. Dafür gibt es Pfosten, Pfostenträger und Halterungen. Sie machen die Zaunanlage komplett. Es gilt: Stabilität, Sicherheit und Standfestigkeit hängen nicht nur vom Material, sondern auch der Höhe, Bauweise und Bodenbeschaffenheit ab.
✅ Pfosten und Pfostenverankerung
Gleich und gleich gesellt sich gern – sind die Zaunelemente und Pfosten aus demselben Material, ist für eine harmonische Optik gesorgt. Metallpfosten (Aluminium, Edelstahl, Stahl) setzen darüber hinaus auch andere Materialien perfekt in Szene, insbesondere Glas sowie WPC und andere Verbundstoffe.
Allerdings gewährt auch der schönste und belastbarste Pfosten nur bei sachgemäßer Montage die nötige Stabilität. Heißt: Die Verankerung zählt!

So verankern Sie Sichtschutzelemente im Boden:
- Pfostenverankerung in Betonfundament: Die Betonmontage ist immer erste Wahl. Wir empfehlen die Methode prinzipiell bei Zaunhöhen ab 120 cm, allen Sichtschutzzäunen und Toranlagen.
- Pfostenträger zum Aufschrauben: Zu jedem Pfostenmaterial finden sich anschraubbare Träger. Wir empfehlen den Einsatz für mittelschwere, etwa 120 bis 150 cm hohe Zaunelemente. Je nach Standort und Untergrund können auch höhere Sichtschutzwände aufgedübelt werden, zum Beispiel auf windgeschützten Terrassen.
- Pfostenträger zum Einbetonieren: Träger zum Einbetonieren sind für Holzpfosten vorgesehen. Top-Modell ist der H-Anker. Wir empfehlen die Methode für Sichtschutzzäune ab einer Höhe von 120 cm.
Steckzäune: Benötigt werden genutete Pfosten. Üblich sind Vierkantprofile aus Aluminium, Verbundstoffen und Holz. Alu- und WPC/BPC-Pfosten werden einbetoniert oder aufgeschraubt. Sofern möglich, raten wir zur Betonmontage. Bei Holzpfosten erfolgt die Verankerung mit H-Ankern zum Einbetonieren. Je nach Vor-Ort-Situation, Elementgröße und Zaunlänge kommen auch Träger zum Aufschrauben in Frage. Für Torpfosten ist die Betonmontage obligatorisch.
✅ Elementhalter und Beschläge
Die Befestigung der Zaunfelder an den Pfosten hängt wesentlich von der Bauweise und dem Material ab: Grob gesagt werden vorgefertigte Zaunelemente mit Haltern fixiert und die Lamellen von Steckzäunen in Pfostennuten geklemmt. Daher sind Halterungen vor allem für Käufer von Standardzäunen (Zaunelementen) relevant, allerdings nicht ausschließlich.
So befestigen Sie Zaunelemente am Pfosten:
- Holz: Bewährt haben sich L-förmige Zaunhalter. Sie eignen sich für gerahmte und rahmenlose Elemente. Für Douglasie, Lärche und Eiche immer Zaunwinkel aus Edelstahl verwenden.
- Kunststoff: Gängig sind U- und L-Beschläge aus Stahl. Gerahmte Sichtblenden lassen sich mit geeignetem Zubehör am Pfosten verschrauben. Für Riegelkonstruktionen kommen Manschetten in Frage, die am Pfosten fixiert werden. In diese hängen Sie die Querriegel ein.
- WPC und BPC: Gerahmte Elemente befestigen Sie mit Winkelhaltern, rahmenlose Felder mit T-Haltern am Pfosten.
- Glas: Die Befestigung erfolgt mit Klemmbacken (meist Edelstahl) oder gummierten Aluminiumschienen. Für Variante 1 sind robuste Vierkantrohre erforderlich, für Variante 2 genutete Pfosten. Schienen erlauben 100 % blickdichte Zaunanlagen.
- Aluminium: Je nach Ausführung kommen L-, U- oder T-Winkel zum Einsatz. Manche Zaunelemente werden mit Montageschrauben direkt am Pfosten fixiert.
Auch Käufern von Steckzäunen müssen sich mit Halterungen beschäftigen. Da die Füllprofile nicht aufsetzen sollten, sind bodenseitig Stopper für die Pfostennuten oder Startprofile (Aluleisten) erforderlich. Bei manchen Profil-Pfosten-Kombinationen ist es nötig, die Nuten aus Stabilitätsgründen mit Gummischienen oder Dichtstreifen auszukleiden. Abschlussprofile sorgen für ein ansprechendes Erscheinungsbild, gerade bei den üblichen Nut-Feder-Lamellen. Wenn Sie Dekorprofile verwenden, benötigen Sie Adapterleisten.
Winddruck abschwächen: Vor allem in flachen, ländlichen Regionen mit unbebauten Flächen und in Küstennähe kann es aufgrund des höheren Winddrucks erforderlich sein, die Standfestigkeit von Zäunen zu verbessern. Geeignete Schutzmaßnahmen sind 1.) Sturmanker aus Stahl, 2.) Pfosten auf der Windseite mit schrägen Pfeilern abstützen, 3.) Zaunfläche durch Rankgitter, Lochbleche oder Rhombusleisten unterbrechen und 4.) L-förmiger Zaunverlauf.
Schritt 5: Toranlagen planen
Für Durchgänge und Durchfahrten gibt es Toranlagen. Damit sie mit dem Zaun eine Einheit bilden und nicht wie ein Fremdkörper wirken, ist eine durchdachte Planung entscheidend.
Die 5 wichtigsten Planungskriterien für Toranlagen:
- Einsatzbereich: Die richtige Torgröße richtet sich nach der Nutzung. Einflügelige Anlagen sind klassische Gartendurchgänge, während Schiebe- und Doppeltore die Zufahrt für Fahrzeuge sichern. Tipp: Planen Sie bei der Breite mindestens einen Sicherheitsabstand von 15 bis 20 cm ein.
- Standfestigkeit: Durch das ständige Öffnen und Schließen sind Tore stark belastet. Achten Sie auf eine ausreichende Verwindungssteife. Dafür braucht es geeignete Halterungen. Zum Beispiel betonverankerte Holz- und Metallpfosten, Natursteinsäulen, gemauerte Sockel oder Betonpfosten.
- Materialharmonie: Tor und Zaun sollten optisch zueinander passen. Gleiches oder ähnliches Material sorgt für ein stimmiges Gesamtbild.
- Sichtschutz: Überlegen Sie, ob das Tor Einblicke zulassen darf oder verhindern soll.
- Gestaltung: Höhere und stärkere Pfosten betonen die Toranlage. Allzu wuchtige Halterungen lassen Tore klein erscheinen, während zu schmale unsicher wirken.
Kurz: Wer Funktion, Material, Proportionen und Bauweise sorgfältig aufeinander abstimmt, sorgt für Komfort, Sicherheit und einen überzeugenden Gesamteindruck.

► Durchgänge: Einflügelige Tore dienen als Durchgänge für Fußgänger und Haustiere. Sie ermöglichen den Ein- und Ausgang zum Garten oder zur Terrasse. Häufig werden sie auch für Nebeneingänge genutzt. Die übliche Breite liegt zwischen 80 und 120 cm, es gibt aber auch 150 cm Modelle. Sie kommen zur Geltung, wenn Rasenmäher, Schubkarren oder andere größere Objekte wie Lastenräder oder Rollstühle passieren sollen. Für die Montage benötigen Sie den Kloben- und Anschlagpfosten. Modell- und materialabhängig sind die Torpfosten bereits im Lieferumfang enthalten.
► Durchfahrten: Fahrzeuge brauchen großzügige Zufahrten. Dafür dienen Schiebe- und Doppeltore, klassisch als Einfahrtstore bezeichnet. Sie sind größer, stabiler und aufwendiger konstruiert als Pforten und einflügelige Tore. Die Breite richtet sich nach der Nutzung: Für PKW genügen 300 cm, für SUV, Lieferwagen, Camper, Anhänger oder LKW sollten es mindestens 400 cm sein. Die Wahl zwischen den beiden Systemen hängt vom Grundstück, den gewünschten Funktionen und Ihrem Budget ab.
Lichte Weite bei Garten- und Zauntoren: Sie bezeichnet den freien Abstand zwischen Kloben- und Anschlagpfosten, also das tatsächliche Durchgangsmaß. Gemessen wird von Pfosteninnenkante zu Pfosteninnenkante. Im Gegensatz dazu meint Gesamtbreite die Breite der ganzen Anlage inklusive der Torpfosten. Somit ist die Gesamtbreite immer größer als die lichte Weite. Beachten Sie die Bezeichnungen unbedingt bei Ihrer Zaunplanung, damit es bei der Montage nicht zu bösen Überraschungen kommt.
✅ Zubehör: Die Technik am Tor
Damit ein Gartentor zuverlässig funktioniert, braucht es mehr als einen Rahmen mit Füllung: Erst Beschläge sorgen dafür, dass sich Torflügel bewegen und sicher schließen lassen. Beschläge umfassen alle Metallteile wie Scharniere, Riegel, Schlösser oder Griffe. Ihre Wahl hängt von drei Faktoren ab: dem Gewicht des Tores, seiner Breite (Hebelwirkung) und der Häufigkeit der Nutzung.
► Scharniere: Ein Scharnier besteht aus zwei Teilen: dem Band (Aufhängung) am Torflügel und seinem Gegenstück am Pfosten, dem Kloben (Bolzen oder Schraubteile). Gemeinsam nehmen sie das Gewicht des Tores auf und bilden das Gelenk, welches ein Öffnen und Schließen ermöglicht. Die Begriffe können je nach Hersteller variieren, aber ihre Funktion bleibt stets dieselbe.
► Schließsysteme: Erst mit einem praktikablen Schloss erfüllt die Toranlage ihren Zweck. Die Spannbreite reicht von einfachen Überwurf- und Fallriegeln als Grundschutz, die mechanisch von der Innenseite des Grundstücks geöffnet werden, bis hin zu Drücker-Knauf-Garnituren. Diese erhöhen die Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit und sind somit erste Wahl für gehobene Ansprüche. Achten Sie auf witterungsbeständige Materialien wie Edelstahl oder Messing.
✅ Türöffnung bestimmen: Die DIN-Richtung
Wenn Sie ein Garten- oder Zauntor kaufen möchten, stellt sich immer die gleiche Frage: In welche Richtung soll das Tor öffnen – nach links oder rechts? Die Richtung der Türöffnung wird im Bauwesen mit der DIN 107 eindeutig benannt. Sie unterscheidet zwischen DIN links und DIN rechts und macht sich an der Anschlagsart fest, also der Seite, auf der sich die Scharniere befinden. Bei der Bestimmung zählt die Blickrichtung.
► DIN links (DIN-L): Sie stehen vor der geschlossenen Tür und sehen die Scharniere. Diese befinden sich auf der linken Seite. Daher öffnet die Tür von rechts – hier befindet sich das Schließsystem – nach links.
► DIN rechts (DIN-R): Sie stehen vor der geschlossenen Tür und sehen die Scharniere. Diese befinden sich auf der rechten Seite. Daher öffnet die Tür von links – hier befindet sich das Schließsystem – nach rechts.
Weil die DIN-Richtung immer wieder zu Verständnisproblemen führt, haben wir uns bei meingartenversand.de dazu entschieden, DIN rechts und DIN links grundsätzlich mit Blickrichtung vom Garten zu Gehweg und Straße festzulegen. Warum die Perspektive von innen nach außen? Weil die Scharniere überwiegend auf der Zauninnenseite angebracht werden und sich Toranlagen ins Grundstück hinein öffnen. Die folgende Abbildung illustriert den Sachverhalt.

Vom Wunschbild zur Bestellung – Sie sind bereit
Der Kauf eines Sichtschutzzauns ist ein großes Projekt, aber keines, das Sie überfordern muss. Wer Höhe und Verlauf exakt auf die Vor-Ort-Situation abstimmt, das richtige Material wählt, die Bauweise und Montage mitdenkt und von Anfang an die passende Toranlage einplant, vermeidet explodierende Budgets und andere typische Fehler.
Die gute Nachricht: Sie müssen das nicht alleine durchdenken. Unser Zaunplaner führt Sie Schritt für Schritt durch die Konfiguration.
✅ Sichtschutzzaun Komplettsets
Bewährt haben sich darüber hinaus Komplettsets. Die kostengünstigen Zaunpakete enthalten alle benötigten Komponenten für eine sichere und passgenaue Montage. Komplettsets sind unterm Strich günstiger als Einzelkäufe und ersparen langwierige Recherchen. Einfach konfigurieren, bestellen, fertig. So sparen Sie nicht nur Geld, sondern auch Zeit und Planungsaufwand.
► Hier finden Sie unsere Sichtschutzzaun Komplettsets.
✅ Beratungshotline 04101 835 510
Wenn Sie unsicher sind oder Fragen haben, beraten wir Sie persönlich. Bei meingartenversand.de stehen Ihnen erfahrene Fachberater zur Seite, die sich bestens mit Sichtschutzzäunen auskennen. Viele unserer Mitarbeiter sind nicht nur seit Jahren bei uns tätig, sondern verfügen zudem über ein solides handwerkliches Know-how. Sie erreichen das Service-Team unter 04101 835 510. Alternativ können Sie mit uns chatten oder das E-Mail-Formular nutzen. Wir sind von 8 bis 17 Uhr für Sie im Einsatz.
Damit der Aufbau reibungslos klappt: Wir unterstützen Sie mit praktischen Montageanleitungen und anschaulichen Schritt-für-Schritt-Videos im Shop-Bereich. Keine Lust auf Selbstmontage? In vielen Regionen arbeiten wir mit erfahrenen Partnerbetrieben zusammen, die Ihren Sichtschutzzaun fachgerecht montieren.
FAQ
Wie kann ich mein Zaunprojekt kostensicher kalkulieren?
Welche Faktoren beeinflussen den Zaunpreis am stärksten?
Brauche ich für den Zaunbau eine Baugenehmigung?
Wie nah darf der Zaun an der Grundstücksgrenze stehen?






