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Fichten- und Kiefernholz
Kiefer und Fichte sind die beliebtesten einheimischen Hölzer im Garten- und Landschaftsbau. Das mittelschwere und weiche Holz der Fichte zeichnet sich durch mäßige Festigkeits- und Elastizitätseigenschaften aus. Fichte hat einen großen Kernholzanteil, das Splintholz lässt nur sehr wenig Wasser durch. Mit seiner hohen Dimensions- und Formstabilität ist Fichtenholz gut für den Außeneinsatz geeignet. Fichtenholz ist sehr formstabil. Die Farben der Holzfläche sind gleichmäßig hell.
Typische Faserverläufe von Fichtenholz:

Die Kiefer ist ein mittelschweres und mäßig hartes Nadelholz mit guten Festigkeits- und Elastizitätseigenschaften. Kiefernholz hat gleichmäßig verbreitete Harzadern. Das Kernholz lässt kein Wasser durch, das Splintholz hingegen schon.
Typische Faserverläufe von Kiefernholz:

Für den dauerhaften Einsatz im Freien sind beide Hölzer auf eine werkseitige Druckimprägnierung und regelmäßige Pflegeanstriche angewiesen.
| Intervalle | Je nach Bewitterung erstmalig ca. 2-3 Monate nach Lieferung und dann alle drei bis vier Jahre lasieren oder ölen. |
| Mittel | Wir empfehlen die Verwendung eines Holzschutzöls oder einer offenporigen Lasur. Das Mittel muss für Kiefer/Fichte geeignet und wasserabweisend sein. Zudem sollte es stark pigmentiert sein, um einen guten UV-Schutz zu bieten. Entsprechende Information finden Sie auf den jeweiligen Produktverpackungen. Beim Auftragen immer in Faserrichtung streichen. |
So verbessern Sie die Haltbarkeit druckimprägnierter Nadelhölzer
1. Neues Holz: Staub und Schmutz mit einer Bürste entfernen. Dann behandeln Sie alle Holzteile mit einer transparenten Imprägnierung wie zum Beispiel W218. Die Grundierung ist vorbeugend gegen Bläue, Pilze, Fäulnis und Insektenfraß wirksam. Und damit der perfekte Voranstrich für die dekorative Endbehandlung mit einem Holzöl oder einer Holzlasur.
2. Verwittertes Holz: Die Holzelemente haben eine gräuliche Patina angesetzt? Oder sehen dunkel und mitgenommen aus? Grünbelag ist sichtbar? Dann wird eine Nachbehandlung fällig. Zuerst die Oberfläche anschleifen und reinigen. Den Anstrich führen Sie mit dem Holzpflegeprodukt der Erstbehandlung aus: Lasur auf Lasur, Öl auf Öl. Der Oberflächenschutz verleiht dem Holz neuen Glanz und verbessert die Beständigkeit gegen holzzersetzende Mikroorganismen, Feuchtigkeit und UV-Strahlen. Gleichzeitig wird die natürliche Rissbildung verringert.
Druckimprägnierte Nadelhölzer sind gut gegen Insektenfraß und Pilzbefall geschützt, aber nicht vor Verwitterung. Heißt: Zäune aus Fichten- und Kiefernholz dunkeln unter dem Einfluss von Sonne und Regen nach und vergrauen. Die Entwicklung einer Patina ist ganz natürlich. Sie können den Prozess jedoch durch regelmäßige Pflegeanstriche mit wasserabweisenden und pigmentierten Holzschutzmitteln verlangsamen. Und so die Lebenszeit der Zaunanlage verlängern. Bleiben kundenseitige Pflegemaßnahmen aus, werden KDI-Hölzer morsch und brüchig. Im Idealfall nehmen Sie den Erstanstrich rund drei Monate nach der Lieferung vor, wenn die grünlich-weiß schimmernden Salzausblühungen verschwunden sind.
Was gilt es bei farbgrundierten Zäunen zu beachten?
Die werkseitige Farbgrundierung schützt Ihren Garten- oder Sichtschutzzaun gegen Schimmelpilze. Sollten sich trotzdem Schimmel entwickeln oder Algen bilden, kommen dafür mit dem Standort und der Montage zwei Gründe in Frage. So trocknen Holzzäune in schattigen und nordwärts gerichteten Gartenbereichen langsamer ab. Und anhaltende Feuchtigkeit begünstigt die Ansiedelung von Mikroorganismen. Dieselbe Problematik zeigt sich bei Holzzäunen, die mit direktem Erdkontakt verbaut sind. Halten Sie daher bei der Montage von Zaunelementen aus Fichten- und Kiefernholz immer 5-10 cm Abstand zum Boden ein.
Bedingt durch Feuchtigkeit und UV-Strahlen lässt die Wirkung der Farbgrundierung im Lauf der Zeit nach. Wenn sich die Pigmente „auswaschen“, der Schutzfilm aufreißt und die Farbe abblättert, nimmt das Holz Schaden. Daher sollten Sie Ihrem Zaun regelmäßig neue Anstriche verpassen.
Machen Sie zunächst einen Probeanstrich an einer nicht sichtbaren Stelle, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Im Idealfall haben Ihre Wahl und die Ursprungsfarbe denselben Ton. Wenn farblich alles passt, schleifen Sie den Erstanstrich bis aufs rohe Holz ab. Bearbeiten Sie die Zaunelemente mit einer Grundierung wie W218. Die Imprägnierung schützt die Konstruktion gegen Bläue, Pilze, Fäulnis und Insektenfraß. Abschließend tragen Sie Ihre Wunschfarbe auf.
Tipp: Damit Ihr Kiefern- oder Fichtenzaun so schön wird wie im Originalzustand, empfehlen sich die in unserem Shop angebotenen Mittel. Passende Grundierungen, Farben & Co. finden Sie in der Regel auf den jeweiligen Produktseiten unter Zubehör.
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Besonderheiten bei Gartenmöbeln aus Fichten- und Kiefernholz
Obwohl Kiefer und Fichte für den Außenbereich geeignet sind, sollte anhaltender Kontakt mit Nässe und stehendem Wasser vermieden werden. Bei Schauern die Möbel auf Kipp stellen und nach dem Regen mit einem Tuch trockenwischen. Hält der Niederschlag an, die Möbel unterstellen oder mit einer Hülle abdecken. Bei länger abgedeckten Möbeln muss für eine ausreichende Luftzirkulation gesorgt werden.
Bei der Montage von Möbeln aus Fichten- und Kiefernholz die Schrauben nicht zu fest anziehen, sonst wird das „natürliche Holzarbeiten“ behindert und die Rissbildung gefördert. Der Kontakt mit Blütenstaub oder anderen gerbenden natürlichen Substanzen sollte vermieden werden. Werden die Möbel schmutzig, können Sie diese unkompliziert mit einer weichen Bürste und Seifenlauge reinigen. Bei Nichtgebrauch sollten Sie Möbel aus Fichten- und Kiefernholz vor intensiver Sonneneinstrahlung schützen, um ein mögliches Ausbleichen oder Fleckenbildung zu vermeiden. Es ist ratsam, die Möbelstücke im Winter trocken und kühl, aber frostfrei zu lagern.
Ob vorbehandelt oder nicht, generell sollten Möbel aus Fichten- und Kiefernholz regelmäßig mit hochwertigen Holzpflegemitteln behandelt werden. Neue Möbelstücke pflegen Sie unmittelbar vor oder nach der Montage. Bürsten Sie Staub und Schmutz von der Oberfläche ab und folgen Sie den Verarbeitungshinweisen des Produktherstellers. Wiederholen Sie die Arbeitsschritte, bis das gewünschte Ergebnis erreicht wurde. Je nach Verwitterung führen Sie in den Folgejahren eine Nachpflege durch. Nachgedunkeltes, verschmutztes oder angegriffenes Holz muss zunächst gründlich gereinigt und angeschliffen werden. Dann erfolgt der Anstrich mit einem fungiziden, pigmentierten Holzschutzmittel.
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